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Seminare und Vorträge

Wissen und Erfahrungen weiter zu geben sind ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit. Ich biete Vorträge, Seminare und Fortbildungen an und bin z.B. im Rahmen von Fachtagungen, Bildungsseminaren, Konzeptionstagen und Weiterbildungen als Referentin tätig. Dabei ist mir besonders wichtig, dass die Theorie an der Praxis anknüpft, Inhalte mit vielfältigen Methoden vermittelt werden und die Erfahrungen und Erwartungen der Teilnehmenden einbezogen werden.

Die Konzeption der jeweiligen Veranstaltung erfolgt individuell je nach Anzahl der Teilnehmenden, Thema und zeitlichem Rahmen. Bei Bedarf arbeite ich gerne mit einer Kollegin aus meinem Netzwerk zusammen und gestalte Termine im Team. Dabei profitieren alle Beteiligten von einer größeren Vielfalt und unterschiedlichen fachlichen Hintergründen.

Nachfolgend stelle ich inhaltliche Schwerpunkte vor, zu denen ich als Referentin tätig bin. Anfragen für angrenzende und ähnliche pädagogische Themen sind herzlich willkommen.

Lern- und Entwicklungsprozesse begleiten

Der Begriff des „Lernens“ ist nach wie vor bei den meisten Menschen negativ besetzt und wird selten mit Freude, Begeisterung und Kreativität verbunden.


Dabei findet Lernen permanent statt und ist elementarer Bestandteil unseres Lebens. Das Thema Lern- und Entwicklungsprozesse ist bunt, vielfältig, großartig und voller guter Nachrichten. Lernen verbindet uns miteinander als gemeinsames Thema und ist gar nicht anstrengend!Seminare zu diesem Thema widmen sich der Frage nach gelingendem Lernen und der Rolle von Gefühlen darin. Herausgearbeitet wird die zentrale Bedeutung von Beziehungen bei der Entwicklung und Lernvorgängen. Auf dieser Grundlage wird erkundet wie Pädagogen, Eltern und andere Bezugspersonen Lernprozesse bei Kindern und Jugendlichen wirkungsvoll unterstützen und begleiten können. Dabei wird verdeutlicht, was wissenschaftliche Erkenntnisse für die konkrete Praxis bedeuten und wie sie umgesetzt werden können.

Tiere in der pädagogischen Arbeit

Tiere erfreuen sich in der sozialen und pädagogischen Arbeit wachsender Beliebtheit. Ihre positive Wirkung möchte man sich zunehmend mehr zu Nutzen machen.

Gleichzeitig gibt es viele Unsicherheiten darüber, wie der Einsatz von welchem Tier gestaltet werden kann und was dabei zu beachten ist. Ich biete Fortbildungen und Vorträge zu den Grundlagen der Tiergestützten Arbeit an. Dabei wird u.a. folgenden Fragen nachgegangen: Welche Tiere können bei welcher Zielgruppe eingesetzt werden? Wie wirkt Tiergestützte Pädagogik? Welche Anforderungen gibt es an Mensch und Tier?

Vertiefende Vorträge und Seminare (auch im Rahmen von Weiterbildungen) gebe ich zu den Themen „Gestaltung des Settings bei Tiergestützten Interventionen“, „Qualität und Kompetenzanforderungen bei Tiergestützten Interventionen“, „Zum Einsatz von Ratten in der Tiergestützten Pädagogik“ und „Die Bedeutung der eigenen Beziehung zum Tier“.

Für Einzelpersonen und Einrichtungen, die bereits Tiere einsetzen oder dies planen biete ich individuelle Beratung und fachliche Begleitung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Tiergestützten Arbeit an.

Gefühle in der Pädagogik

In der pädagogischen Arbeit sind Fachkräfte aufgefordert professionell zu handeln. Das wird gerne mit Sachlichkeit gleichgesetzt und führt zu dem Missverständnis, dass Gefühle weitestgehend außen vor bleiben sollen.

Gefühle spielen jedoch im menschlichen Miteinander eine elementare Rolle und der Umgang mit ihnen ist eine zentrale Aufgabe im pädagogischen Handeln. Kinder und Jugendliche sollen als eine wichtige soziale Kompetenz den Umgang mit den eigenen Gefühlen und denen anderer lernen, wobei pädagogische Fachkräfte sie unterstützen sollen. Um diese Vorgänge gut begleiten zu können, müssen die eigenen Gefühle und der Umgang mit ihnen im Team mit in den Blick genommen werden. Wie werden Gefühle wahrgenommen und geäußert? Welchen Platz bekommen häufig unerwünschte Gefühle wie Trauer, Wut und Angst? Wie zeigen wir Freude, Begeisterung und Zuneigung? Wie sehr lassen wir andere an unseren Gefühlen Anteil nehmen? Was bedeutet für uns als Team ein professioneller Umgang mit Gefühlen neben der individuellen Unterschiedlichkeit im Erleben und Äußern von Gefühlen? Was wollen wir Kindern und Jugendlichen vermitteln? Der Fragekatalog zu diesem spannenden Thema ist lang. Bei Seminaren rund um dieses Thema werden Gefühle in der pädagogischen Arbeit enttabuisiert mit dem Ziel, sie als Ressource für professionelles Handeln nutzen zu können.

Natur als Erlebnisraum

Im Alltag der meisten Kinder in Großstädten gibt es wenig Berührungspunkte mit der Natur.

In der Folge fehlt Kinder häufig das Verständnis für die Zusammenhänge und Wechselwirkungen in der Natur und ihre eigene Rolle dabei. Es gibt wenig Wissen über den Ursprung vieler alltäglicher Dinge und dafür häufig viele Berührungsängste. Gleichzeitig sind die Natur und ein guter Umgang mit ihr wichtiger denn je für uns Menschen geworden. Zugänge zur Natur und das Wissen um ihre Bedeutsamkeit lassen sich jedoch nicht rational vermitteln. Vielmehr braucht es Erfahrungen und ein unmittelbares Erleben mit allen Sinnen.

In meinen Seminaren zum Thema Natur werden Fragen nach der Wichtigkeit der Natur für die Lern- und Entwicklungsprozesse von Kindern nachgegangen und Möglichkeiten aufgezeigt sich der Natur spielerisch, kreativ und forschend anzunähern. Dabei arbeite ich nach Möglichkeit gerne praktisch in der Natur, damit Inhalte und Methoden unmittelbar erlebt und erfahren werden können.

Umgang mit schwierigen Klienten

Ein zentrales Thema in der sozialen und pädagogischen Arbeit ist der Umgang mit sogenannten „schwierigen Klienten“.

Nun sind Menschen ja nicht per se schwierig und so geht es bei der Bearbeitung dieses Themas zunächst um die Frage, was dazu führt, dass wir Andere als schwierig erleben. Auf dieser Grundlage werden hilfreiche Perspektiven, Techniken und Herangehensweisen erarbeitet, um im Kontakt mit diesen Menschen wieder zu mehr Leichtigkeit zu kommen. Ziel ist es, Schwierigkeiten mit anderen Personen differenziert zu betrachten und bearbeitbar zu machen, so dass gute Lösungen gefunden werden können.

Grenzen und Grenzüberschreitungen im pädagogischen Alltag

Grenzen spielen im pädagogischen Alltag in vielerlei Hinsicht eine wichtige Rolle. Sie bieten einen geschützten Rahmen, Orientierung und Sicherheit.

Gleichzeitig schränken sie ein und wollen -entwicklungsbedingt- erweitert werden. Wir sind täglich mit räumlichen, zeitlichen, körperlichen, nervlichen und vielen anderen Grenzen konfrontiert, den eigenen und denen der anderen. Wie ein guter Umgang damit gelingen kann ist die zentrale Frage zu diesem Thema. Daran anschließend können Grenzüberschreitungen genauer betrachtet werden. Welche Bedürfnisse zeigen sich in Grenzüberschreitungen? Wie kann man dem gut begegnen? Dabei werden die individuellen Bedingungen der jeweiligen Einrichtungen bei der Bearbeitung dieses Themas mit einbezogen.

Gelassen und sicher im Stress

Die meisten Menschen fühlen sich unterschiedlich ausgeprägt gestresst und wünschen sich mehr Gelassenheit.

Insbesondere in der pädagogischen Arbeit kommt es häufig aufgrund von hoher Arbeitsbelastung, Personalknappheit und komplexen Anforderungen zu viel Stress, der sogar krank macht. In der Beschäftigung mit diesem Thema bei einem Seminar oder Vortrag wird der Begriff Stress differenziert betrachtet und verschiedene Arten von Stress unterschieden. Fragen nach der Entstehung von Stress und den Wirkfaktoren, warum Situationen zu Stress führen, werden ausführlich bearbeitet. Daran anschließend werden auf vielfältigen Ebenen Möglichkeiten untersucht zu mehr Gelassenheit zu gelangen und sich auch bei komplexen Alltags- und Arbeitsanforderungen sicher zu fühlen. Krank machender Stress wird so abgewendet und Gesundheit und Wohlbefinden gesteigert.

Kinderrechte im Alltag umsetzen

Kinder haben eine ganz eigene Perspektive auf die Welt, die sich von der Sicht der Erwachsenen häufig unterscheidet.

Für die Entwicklung der Kinder ist ein wichtiger Faktor inwieweit ihre Sicht der Dinge bei den Erwachsenen Gehör findet und entsprechend in Entscheidungen berücksichtigt wird. Auf Grundlage der UN-Kinderrechtskonvention und anderen Gesetzen sind Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe aufgefordert, die Rechte der Kinder zu achten und Kinder bei der Wahrnehmung ihrer Rechte zu unterstützen. Welche Rechte das genau sind, und wie sie im Alltag mit Kindern unterschiedlichsten Alters umgesetzt werden können, ist Inhalt dieser Fortbildung. Dabei werden sowohl die Strukturen und Organisationsformen untersucht, als auch die Haltung mit der Kindern begegnet wird. Neben der Frage nach den Kinderrechten in der Alltagsgestaltung werden auch kritische Momente beleuchtet. Was tun, wenn Kinder sich gegenseitig in ihren Rechten beschneiden und z.B. übergriffig werden? Was passiert, wenn Kolleginnen und Kollegen Grenzen verletzen oder Kindern Rechte verwehren? Wie ist damit umzugehen, wenn sich aus der Umsetzung von Kinderrechten und anderen Aufträgen, z.B. der Wahrung der Aufsichtspflicht Widersprüche ergeben? Ziel der Fortbildung ist es den Alltag bewusster zu gestalten, so dass alle Beteiligten mit ihren individuell verschiedenen Möglichkeiten ihre Rechte wahrnehmen können.

Kooperationsspiele

Der Förderbedarf von kooperativen und kommunikativen Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen steigt zunehmend und stellt Pädagogen vor Herausforderungen.

In Fortbildungen zu den Kooperationsspielen lernen die Teilnehmenden zahlreiche Spiele für drinnen und draußen kennen, mit denen sich soziales Lernen in der Gruppe fördern lässt. Dabei werden die Spiele in der Gruppe selbst ausprobiert und der Transfer für die Arbeit mit der Zielgruppe hergestellt. Im Fokus stehen dabei Spiele, die sich mit wenig Material und Vorbereitungsaufwand umsetzen lassen. In einem interaktiven Vortrag können theoretische Hintergründe und Fragen zur Umsetzung, sowie den Zielen beantwortet werden. Mögliche Stolpersteine und Unterstützungsmöglichkeiten können thematisiert werden. Die Fragen und Wünsche des jeweiligen Teams oder Kollegiums werden im Vorfeld geklärt und die Fortbildung entsprechend individuell angepasst.